Albena Urlaub 04.08.2026 bis 20.08.2026
Hotel: Gergana Beach
Reiseveranstalter: Schauinsland Reisen
Fluggesellschaft: Discover Airlines
Albena – Beautiful by nature
Dieser Slogan beschreibt das Örtchen Albena sehr gut. Klares Meer, weißen Strand und direkt dahinter einen dichten Wald findet man sonst kaum. Der gesamte Ort ist auf Tourismus ausgelegt. Somit ist das Städtchen zwischen Oktober und Mai quasi menschenleer.
Wer sich einen Überblick über die Lage vor Ort machen will, kann dies entweder mit dem Stadtbus oder einem nett aussehenden Zug machen. Die Rundreise einmal durch Albena kostet mit dem Zug fünf Euro pro Person. Der Bus ist, je nach Hotelbuchung, im Preis inbegriffen. Albena besteht hauptsächlich aus Hotels. Doch es befinden sich außerdem eine Reitanlage, ein Wasserpark mit einigen Wasserrutschen, ein Tanzclub sowie eine Minigolfanlage in diesem Ort. Es gibt eine Kartstrecke für Kinder bis 14 Jahre und einen Basar. Alles ist bequem mit Bus oder Zug vom Hotel aus zu erreichen. Die Strandpromenade lockt mit Spielplätzen, Imbissbuden und Cocktail Bars. Hier kann es abends dann auch einmal lauter werden.
Durch den Wald gibt es Wanderwege, auf denen mitunter noch alte Bauten aus kommunistischen Zeiten zu sehen sind.
Einige Hotels liegen bereits in einem Gebiet, wo der Naturschutz hochgehalten wird. Diese Hotels dürfen nicht mit Verbrennermotor angefahren werden. Zu diesem Zweck stehen dann kleine Elektro-Shuttle-Busse bereit. Entsprechend ruhig ist die Lage dieser Hotels.
Hotel Gergana Beach
Dieses kinderfreundliche Hotel hat bei Check24 die mit Abstand besten Bewertungen. Zurecht.
Die Rezeption ist stets ausreichend besetzt und meist dreisprachig. Unterhaltungen können meist sogar komplett auf deutsch geführt werden. Sämtliche nötigen Broschüren liegen bereit. Daneben ist ein Schalter zum Geldwechseln, auch wenn dies kaum noch nötig ist, da die Bulgaren mittlerweile auch den Euro haben.
Die Zimmer haben eine ausreichende Größe. Die kostenlose Minibar wird jeden Tag mit einer Flasche Wasser, einer Pepsi und einem Bier aufgefüllt. Ein Wasserkocher steht ebenfalls bereit. Die Klimaanlage und das Badezimmer wirken nach westeuropäischen Standard veraltet, funktionieren aber einwandfrei. In jedem Zimmer gibt es einen Safe. Um auf die Zimmer zu gelangen, bekommt man kreditkartengroße Schlüsselkarten. Diese geben aber immer mal wieder den Geist auf und müssen an der Rezeption erneut aktiviert werden. Zusammen mit den Schlüsselkarten bekommt man Towel Karten. Diese können beim Bademeister gegen Badetücher eingetauscht werden. Diese können nachmittags von 16 bis 17 gegen Frische ausgetauscht werden. Das erspart nach dem Strandbesuch jede Menge Arbeit auf dem Hotelzimmer. Und es packt sich einfacher, wenn man weniger Handtücher mitnehmen muss. Trotzdem sollte man nicht ganz auf eigene Handtücher verzichten. Allein schon, um nach einem Besuch im Meer seine Liege leichter wiederfinden zu können.
A propos: zu jeder Zimmerreservierung gehören jeweils 2 Liegen und ein Sonnenschirm am Strand. Freie Platzwahl, nur die ersten beiden Reihen kosten extra.
Jeder Sonnenschirm ist mit vier Haken ausgestattet, an denen sich Badetaschen oder nasse Sachen zum Trocknen aufhängen lassen.
Der Strand vor dem Gergana Beach Hotel gehört zu den besten in Albena. Es gibt so gut wie gar keine Steine, nur weichen Sand. Der Zugang zum Meer ist flach und erstreckt sich auf locker hundert Metern. Die Kinder können immer noch stehen, obwohl sie bereits dreißig Meter im Meer sind. Für Eltern sehr beruhigend.
Der Strand ist sehr sauber. Die Liegen werden jeden Abend vom Personal gereinigt. Die Rettungsschwimmer nehmen ihren Job ernst und drehen regelmäßig ihre Runden. Wer nicht ins Meer möchte, kann sich im Pool vergnügen. Bei einer Wassertiefe von 1,30 Meter ideal für Kinder. Direkt daneben gibt es auch ein Becken für die ganz kleinen Gäste.
Zu den einzelnen Stockwerken führt eine Treppe oder insgesamt vier Fahrstühle. Einer davon entspricht dem westeuropäischen Standard, die anderen wirken veraltet. Funktionieren tun aber alle problemlos.
Zu jedem Zimmer gibt es einen kleinen Balkon. Und damit ist wirklich klein gemeint. Auf jeden dieser Balkons befindet sich ein Wäscheständer. Perfekt, um nach dem Strandbesuch seine nassen Sachen aufzuhängen. Klammern gibt es allerdings keine. Somit eignet sich der Balkon perfekt für nasse Sachen und zum Auslagern der sperrigen Reisekoffer. Zum Balkon führen zwei Schiebetüren. Eine davon ist für das Fliegengitter. Lästige Besucher bleiben draußen.
Mit Betreten der Hotelanlage ist man mit dem kostenlosen WLAN des Hotels verbunden. Die Verbindung flackert ab und zu mal. Auch ein Ausweichen auf den Albena Hotspot bringt keine Verbesserungen. Mit der Internetverbindung lassen sich problemlos Mails checken und auch Musik über Spotify & Co. hören. Größere Dateien hochzuladen oder Spiele im Internet zu spielen, könnte aber schwierig werden.
Das Reinemach-Personal ist ebenfalls sehr freundlich und besteht zum Teil aus echten Künstlern. Neue Handtücher werden mitunter schonmal in Form eines Tannenbaums, Blume oder Tieres gefaltet hinterlassen.
Wer im Gergana eincheckt, der sollte sich für All Inklusiv entscheiden. Das Buffet ist sowohl morgens, mittags wie abends sehr reichhaltig und abwechslungsreich. Selbst Außergewöhnliches wie Hai, Schwertfisch oder Kaviar ist hier regelmäßig zu finden. Während der Mahlzeiten läuft extra Abräumpersonal im Speisesaal umher und sammelt dreckiges Geschirr ein. Auch diese Leute haben stets ein offenes Lächeln für die vielen Kinder, die das meist asiatische Personal unverhohlen anstarrt.
Wer zwischen den Mahlzeiten Hunger verspürt, wird an der Poolbar mit Snacks versorgt. Getränke gibt es direkt am Anfang des Strandes. Hier allerdings verständlicherweise nur in Pappbechern.
Direkt neben dem Hotel gibt es ein Einkaufslädchen für alles, was man bei der Anreise vergessen hat. Achtung: Die Tube Sonnencreme kostet hier bis zu 30 (in Worten: dreißig) Euro. Alles andere, wie Sandspielzeug, Handtücher oder Strandklamotten, können hier problemlos und zu fairen Preisen nachgebaut werden. Postkarten können hier direkt mit den dazugehörigen Briefmarken erworben werden. Für die bequemeren Gäste stehen hier auch schon fertig aufgeblasene Schwimmreifen zum Mitnehmen bereit. Nur die Sonnencreme sollte man selbst mitbringen.
Zum All Inklusiv gehört auch freie Fahrt mit der Buslinie 3, die einen durch Albena fährt.
Der Höhepunkt der Animation besteht aus der dreißigminütigen Kinderdisco, die fast jeden Abend stattfindet. Diese wird zwar aufgrund der sich ständig wiederholenden Lieder für die Erwachsenen schnell langweilig. Aber die Kinder fahren voll drauf ab, tanzen mit und gehen danach erledigt ins Bett. Die Animateure sind sich nach dem Auftritt auch nicht zu schade, sich mit den Kindern fotografieren zu lassen und Hände abzuklatschen.
Im Anschluss folgt meist eine weitere Animation. Für Erwachsene gedacht, aber es sind auch hier die Kinder, die ordentlich mitmachen.
Der Clubsong vom Gergana Beach Hotel ist Jambo Mambo von Volker Rossier. Entsprechend oft wird dieses Lied von den Animateuren auf der Bühne zelebriert.
Hat man sich dann irgendwann auf sein Zimmer zurückgezogen, herrscht tatsächlich Ruhe. Bei den Gästen handelt es sich meist um Familien mit kleinen Kindern, und die machen nachts nicht bis ultimo durch.
Ab in den Urlaub
Nachdem jeder aus der Familie vom Bulgarien Urlaub 2025 am Goldstrand sehr angetan war, wollten wir eine Wiederholung. Selbes Hotel, Gergana Beach in Albena, Bulgarien. Die Reise wurde wieder über Check24 gebucht, da sich dies bereits letztes Jahr als unkompliziert und kompetent bewährt hat. Da Reiseziel und Hotel schnell feststand, ging es nur noch um die genauen Zeiten und den Preis. Hier half es, dass Check24 bei den Black Friday Angebotswoche mitmacht. Ein paar Prozent Rabatt schlagen bei einem Jahresurlaub schon ins Gewicht. Nur der Reiseveranstalter vom letzten Jahr, TUI, stand nicht mehr zur Auswahl. Also fiel die Wahl auf Schauinsland, da diese auch einer der größeren Anbieter sind.
Der erste Unterschied kommt mit den Reiseunterlagen: Hier bekommt man bereits die Handynummer des Ansprechpartners vor Ort. Die gab es bei TUI erst im Hotel beim Treffen der jeweiligen Person. Okay, es kommt bestimmt völlig aufs Gleiche heraus. Aber die Daten bereits im Vorfeld beisammen zu haben, vermittelt ein beruhigendes Gefühl. Erster Pluspunkt für Schauinsland.
Ein Tag vor Anreise bekommt die Vorfreude einen ersten Dämpfer. Der Online-Check-in für den Hinflug funktioniert nicht. Buchung nicht gefunden.
Ein Anruf bei einem sehr kompetenten Mitarbeiter von Check24 bringt Licht ins Dunkle. Der Check-in funktioniert nicht über die Website der Fluggesellschaft, sondern muss über Schauinsland gemacht werden. Den Link hierfür findet man auf Seite zwei der vor Monaten zugesandten Rechnung. Außerdem muss die erste Zahl der Buchungsnummer durch ein C ersetzt werden. An diese Information wäre ich ohne Telefonat nicht rangekommen.
Ist diese Hürde erst einmal genommen, geht der Online-Check-in reibungslos. Dennoch bleibt ein Schockmoment, der nicht hätte sein müssen. Punktabzug für Schauinsland.
Dann ging es endlich los. Da der Flug bereits um 05:05 morgens ging, bestellten wir das Taxi auf 02:00. Der Shuttle Service war pünktlich und ein sehr zuvorkommendes Personal am Flughafen erklärt uns, wie wir am Automaten einchecken und die Koffer abgeben. Selbst die Handgepäckkontrolle flutscht aufgrund der frühen Uhrzeit einfach durch. Somit sitzen wir um 03:15 bereits im Abflugbereich und warten auf unser Flugzeug.
Hier entsteht die erste Wartezeit, da das Einchecken erst ab 04:20 möglich. Kommt mir etwas kurz vor, da die Maschine um 05:05 starten soll, aber die werden schon wissen, was sie tun.
Tatsächlich geht auch das razzfazz. Der Flieger landet pünktlich in Varna. Dort steht der Shuttlebus bereit und wir erreichen gegen 11:30 unser Ziel.
Das Einchecken im Hotel verläuft noch einfacher als letztes Jahr. Ich muss der Rezeption die Mail von Check24 mit den Reiseunterlagen weiterleiten. Schon dürfen wir aufs Zimmer. Erstmal ausruhen, dann ab ans Buffet und danach an den Strand.
Der Urlaub hat begonnen.
Der erste richtige Urlaubstag beginnt mit dem wie gewohnt reichhaltigen Buffet. Anschließend steht ein Treffen mit dem Reiseleiter auf dem Programm. Der Termin dauert ziemlich genau 30 Minuten. Ausgerüstet mit Infos, allen nötigen Notrufnummern, Broschüren und den ersten Bulgarischkenntnissen geht es zurück an den Strand. Dachte ich. An meiner Zimmertür hängt ein Zettel, dass wir uns bei der Rezeption melden sollen. Dort angekommen, wurde mir, schon nicht mehr ganz so freundlich, mitgeteilt, dass ich mich nicht angemeldet hätte. Also leite ich ihnen die Mail mit den Reiseunterlagen nochmal weiter und bleibe dieses mal so lange, bis sie sie bekommen haben. Die Mail kommt an und ich bekomme gesagt, dass ein Teil der Reservierung fehlen würde. Ich erkläre der Rezeptionsdame, dass sie weiter nach unten scrollen muss. Und auf einmal ist alles wieder tutti und das Personal freundlich.
Nun aber tatsächlich an den Strand und ab ins Meer.
Das schöne am Schwarzen Meer ist, dass es nicht so viel Salz enthält wie die Nordsee oder das Mittelmeer. Da können auch mal die Kinder von einer Welle überspült werden, ohne dass es Tränen gibt. Entsprechend lustig verlaufen die Ausflüge in das angenehm aufgeheizte Meer.
Währenden der abendlichen Kids Disco findet die Tochter ihre erste von insgesamt drei Urlaubsbekanntschaften. Wie das bei Kindern in dem Alter üblich ist, handelt es sich um Liebe auf den ersten Blick und die zwei Mädels sind von diesem Moment an unzertrennlich.
Nach der Kinderdisco gibt es noch Live Musik. Eine Sängerin spielt bekannte Songs nach. Eigentlich für Erwachsene gedacht, aber es tanzen hauptsächlich wieder die Kinder. Zugegeben, die machen auch um einiges mehr Stimmung.
Anschließend geht es gut gelaunt aufs Hotelzimmer und ins Bett.
Der harte Alltag am Strand
Der nächste Tag beginnt teuer. Wir buchen uns nämlich gleich drei Ausflüge. Einen Tagesausflug nach Nessebar und einen nach Baltschik. Außerdem wollten die Kinder an einer Jeep Safari querfeldein durch Bulgarien teilnehmen.
Für den, wie noch vom letzten Jahr bekannt, freundlichen Roomservice lege ich Trinkgeld bereit. Damit Sie es auch annehmen, schreibe ich einen Zettel mit dem Wort House Keeping. Meine Tochter malt einen Smiley dazu.
Danach geht es zuerst in den Pool und später ins Meer.
Zurück im Zimmer wartet eine Überraschung: Der Roomservice hat unsere neuen Handtücher in Form eines Schwans gefaltet auf dem Bett hinterlassen und sich schriftlich für das Trinkgeld bedankt.
Nach der Kinderdisco gibt es ein Disney Quiz. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird an dieser Stelle nicht verraten, wie viele Filme ich von den 25 erkannt habe.
Master of the Ring
Wenn meine Tochter ins Meer geht, dann grundsätzlich nur mit ihrem Schwimmreifen. Den hat sie nämlich kurz vor Urlaubsbeginn von ihrer besten Freundin als Geburtstagsgeschenk bekommen. Heute gehen aber einige Wellen und die gelbe Fahne ist gehisst. Meine Tochter taucht kurz unter und lässt dabei den Reifen dabei los. Schon ist es passiert. Das Ding wird von den Wellen mitgezogen. Leider in die von uns aus gesehen falsche Richtung. Meine Versuche, hinterherzukommen sind vergebens und enden durch einen Pfiff des Rettungsschwimmers. Während ich mit meiner weinenden Tochter auf dem Arm aus dem Wasser wate, versuchten noch weitere Badegäste, den Reifen zu erwischen. Einer von ihnen schafft es tatsächlich. Ca 20 Jahre jünger und um einiges durchtrainierter als ich. Kurz darauf kommt einer der Rettungsschwimmer zu uns und erklärt sachlich, dass Schwimmreifen weiter draußen im Meer nichts verloren haben. Meine Tochter lässt den wiedergewonnenen Reifen nicht mehr los und hat eine wichtige Lektion gelernt.
Nach dem Schreck möchte ich mir ein Bier an der Strandbar holen. Plötzlich steht mein Sohn neben mir. Er hat Schmerzen in der Brust und ich soll mit ihm zur Rotkreuzstation gehen. Ich lasse das Bier zurückgehen und gehe mit meinem Sohn zur Rezeption. Der Erste, den wir dort ansprechen, wird nach der Beschreibung unseres Anliegens sichtlich nervös. Die Zweite hat schon das Handy gezückt und will einen Notarzt rufen. Die dritte berät uns über die Möglichkeiten und wir werden anschließend zum Rotkreuz Zimmer des Hotels begleitet. Dort wird der Blutdruck gemessen und die Symptome diskutiert. Blutdruck ist normal. Wir entscheiden uns dazu, im Zimmer auszuruhen.
Die Frau, die mit uns zum Rotkreuz ging, war übrigens dieselbe, die mich wegen der fehlenden Mail angesprochen hatte. Selber Tonfall, vielleicht klingt sie einfach generell nicht ganz so freundlich wie die anderen, macht ihren Job aber sehr gut.
Ein dicker Pluspunkt für die Leute an der Rezeption sowie die Rettungsschwimmer.
Halbtagesausflug Baltschik und Kap Kaliakra
(Erwachsene 47 Euro, Kind 30 Euro)
Da wir heute unseren ersten Ausflug unternehmen, fragt meine Frau beim Frühstücksbuffet nach, ob wir uns etwas für unterwegs mitnehmen dürfen. Prompt werden uns aus der Küche zwei Lunchboxen zum Befüllen überreicht.
Auf dem Weg dorthin treffen wir auf die Rezeptionsdame, die sich sogleich erkundigt, ob es meinem Sohn wieder besser geht. Da wir den Vormittag in unseren Zimmern verbringen, bekommen wir mit, wie der Room Service unsere Minibar wieder auffüllt. Die beiden Mitarbeiter aus Bali stellen sich bei der Gelegenheit mit Handschlag namentlich vor und haben Zeit für ein kurzes Pläuschchen. Alles sehr sympathisch.
Nun geht es los. Mit einem ausgesprochen neu aussehenden Daimler Reisebus starten wir unseren ersten Ausflug. Während wir die ersten bulgarischen Ortschaften durchqueren, versorgt uns der Reiseleiter übers Mikro mit Hintergrundinformationen.
Erster Halt ist Kap Kaliakra. Steinerne Statuen laden zum Fotografieren ein, doch der Bus fährt noch weiter. Am Ziel angekommen, erwartet uns ein bombastischer Ausblick auf das Schwarze Meer. Doch es geht noch weiter. Insgesamt zwei Kilometer ist dieses Kap lang. Die Strecke lohnt sich. Denn wer den anfänglichen Ausblick schon gut fand, wird nun überwältigt sein. Durch einen mittelalterlich anmutenden Torbogen geht es zu einem Restaurant. Dahinter geht es weiter bis zu einem Militärstützpunkt. Hier wird deutlich, dass man sich in der ehemaligen Sowjetunion befindet. Auch wenn der Stützpunkt mittlerweile von der Nato genutzt wird.
Nun geht es zurück zum Bus. Es ist zwar erst die erste Hälfte des Trips vorbei, aber schon jetzt ist allen klar, dass es sich gelohnt hat.
Bis nach Baltschik dauert es nicht lange. Der dicke Reisebus hält allen Ernstes mitten in einem Kreisel, um die Passagiere aussteigen zu lassen. Niemand hupt. Kein Mensch beschwert sich. Die Bulgaren sehen die Sache wohl um einiges lockerer als die Deutschen.
Am Hafen von Baltschik wartet ein Boot auf uns, mit der wie eine vierzigminütige Spritztour machen dürfen. Der Großteil des Schiffes ist überdacht, was die Sonnenbrandgefahr erheblich eindämmt. Die Crew serviert sogar für jeden ein Getränk. Wir erwischen einen mitunter etwas heftigeren Seegang. Den anwesenden Kindern gefällt das Geschaukel, aber ich bin ehrlich gesagt froh, bald wieder an Land gehen zu können. Der anschließende Bummel- und Shoppingausflug verläuft eher unspektakulär. An der Promenade kann man einen Blick auf kleine Strände und die dort eng nebeneinanderliegenden Menschen werfen. Die Läden bieten den typischen Touris-Krempel. In einem Laden, der auch Fanartikel anbietet, finde ich Tassen von Donald Trump, Kim Jong-Un, Wladimir Putin und Erwin Rommel. Ich frage mich, wo ich hier gelandet bin, und verlasse den Stand.
Es wird Zeit, zurückzufahren. Der Bus fährt wieder in besagten Kreisel, hält dort an und wir steigen ein. Da allerdings noch vier Gäste fehlen, erfahre ich vom Reiseleiter, dass sie ein Zeitfenster von zwei Minuten in diesem Kreisel haben. Doch schon kommen die Vermissten angelaufen. Kurz darauf sind wir auch schon wieder im Gergana Beach Hotel und stürmen hungrig das Buffet.
Halbtagesausflug Jeep Safari
(Erwachsene 70 Euro, Kind 50 Euro)
Pünktlich zum Treffpunkt fährt ein Military Jeep aus russischen Beständen recht sportlich beim vereinbarten Treffpunkt vor. Eine kurze Vorstellung mit Vorzeigen des Buchungszettels wird mit: »Das ist meine Bande« kommentiert. Schnell wird klar: Heute gilt ein recht lockerer Tonfall. Kaum sind wir eingestiegen, bekommt mein Sohn das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Zugegeben, es ist schon ein geiles Gefühl, in so einem Ding zu sitzen. Wir sacken noch ein paar andere Gäste ein und kurz darauf geht es bergauf zu einem Aussichtspunkt, der diesen Namen mehr als verdient hat. Hier warten wir auf die anderen Jeeps, da wir von nun an Kolonne fahren.
Schon bald verlassen wir die Straße und wechseln auf Feldwege. Mit einem normalen Auto würden wir hier sofort steckenbleiben. Doch die Jeeps schaffen es und ruckeln uns ordentlich durch. Der Fahrer legt Musik ein und dreht diese laut auf. Stören tut das hier keinen. Es geht über Felder und überschwemmte Feldwege. Sehr zu Freuden meiner Tochter, die sich wie in einer Achterbahn fühlt. Die Fahrer treiben während der Fahrt ihre Späße miteinander und überholen sich immer wieder gegenseitig. Schnell ist man von der guten Laune angesteckt und genießt die Fahrt.
Erster Halt ist bei einem Imker, wo jeder Gast bulgarischen Honig probieren darf. Der Honig wird am selben Ort für vier Euro verkauft. Anschließend wird ein Luftgewehr hervorgeholt. Jeder, der will, darf schießen.
Danach geht es über unwegsame Feldwege weiter zu einer Grillhütte. Hier sitzen wir dank Überdachung im Schatten und lassen uns bewirten. Zuerst mit Getränken, dann mit einer Vorspeise bestehend aus Tomate, Gurke und Schafskäse. Nun gibt es Kartoffeln, Brot und Schaschlik vom Grill.
Die Macher der Safari haben noch eine Überraschung parat. Sie kommen mit Instrumenten zu uns und fangen an zu musizieren. Mit Gitarre, Trommeln, Akkordeon und sogar einem Dudelsack werden bekannte Lieder nachgespielt. Sogar ein AC/DC Medley haben sie im Repertoire. Vor allem aber können sie für Stimmung sorgen.
Danach werden wir gut gelaunt zum Hotel zurückgefahren. Dieses Mal zu lauter Begleitung von ZZ Top Musik.
Während der gesamten Safari hat ein Kameramann fleißig Fotos gemacht und einen Film gedreht. Jeder Teilnehmer soll auf mindestens 40 Bildern zu sehen sein. Diese Aufnahmen stehen, gegen eine Gebühr von 30 Euro, noch selben Abend per USB Stick an der Rezeption des Hotels bereit. (Anmerkung nach Betrachten der Fotos: Es lohnt sich!)
Nach unserer Rückkehr genießen wir ein paar Snacks an der Poolbar. Abends genießt meine Tochter nicht nur die Kids Disco, sondern auch die anschließende Ballettvorführung.
Back to the beach
Es mag daran liegen, dass wir zwei Tage nicht im Meer waren. Aber heute sind die Wellen besonders geil. Die Tochter geht als erstes (ohne Schwimmreifen) und ich folge kurz darauf.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man watet durch das Wasser, bis man bis zu den Schultern drinsteht. Oder man setzt sich nach Betreten des Meeres einfach hin. Auch kleine Wellen machen auf diese Weise richtig Spaß. Einige Zeit später gesellen sich Frau und Sohn dazu. Um in den Wellen zu planschen, wird man wohl nie zu alt. Ich habe mindestens genauso viel Spaß wie die Kinder.
Daher gehen wir heute auch später als gewöhnlich auf unsere Zimmer.
Mittwochs ist der einzige Tag in der Woche, bei dem es in Gergana Beach Hotel keine Animation gibt. Daher muss die Tochter heute einmal ohne Kinder Disco auskommen.
The Beauty and the beach
Die Temperatur ist ein kleines bisschen gesunken und der Wind kräftiger geworden. Das heißt noch bessere Wellen als gestern. Noch schnell ein Blick auf die Fahne: gelb. Also rein in Fluten. Die Wellen brechen mit einer ziemlichen Wucht auf einen ein. Trotzdem macht es einen Heidenspaß. Nur dass es aufgrund des Windes irgendwann zu kalt wird. Glücklicherweise kommt dann aber wieder die Sonne raus. Mittlerweile hängt die rote Flagge. Aber die Wellen sind auch vom Strand aus ein imposanter Anblick.
Für den Abend ist eine Beach Party angekündigt. Allerdings nicht direkt bei uns. Durch den QR-Code des Plakates erfahre ich, dass die Beach Party im 1,8 Kilometer entfernten Ganvie Beach Club stattfindet. Was macht ein gutes Papa? Er geht natürlich mit seinem Teenager Sohn dorthin. Dieser wäre wahrscheinlich am liebsten alleine dorthin gestiefelt, aber das stand nicht zur Debatte. Wir checken nochmal die Laufstrecke auf Google Maps und machen uns auf den Weg. Auf halber Strecke will ich die Route noch einmal überprüfen. Doch mein Smartphone hat keinen Internetempfang. Zu weit entfernt vom Hotel wird auch nicht mal mehr der Albena Hotspot angezeigt. Endlich angekommen sind wir beide überrascht. Um die Cocktail Bar Ganvie Beach Club tummeln sich etwa 300 Leute in bester Partylaune vor einer am Strand aufgebauten Bühne. Einen Einlass gibt es nicht. Freier Eintritt für alle. Es fragt auch niemand penetrant nach, ob man etwas trinken möchte. Man kann sich hier einfach dazugesellen und Spaß haben.
Ein DJ heizt die Stimmung an. Vor und auf der Bühne toben sich die Animateure aus. Teilweise dieselben wie aus dem Gergana Beach. Unter anderem wird die Lokal-Hymne »The Power of Albena« zelebriert.
Zwischen zwei Songs verkündet der DJ, dass es gleich noch eine Feuershow geben wird. Und dass am Sonntag Dara bei ihnen Auftritt: Die Künstlerin, die mit ihrem Song Bangaranga den Eurovision Song Contest für Bulgarien gewonnen hat.
Die Feuershow findet nicht auf der Bühne statt, sondern direkt am Meer. Die Leute sammeln sich in einem Halbkreis um die Künstler herum. Wer zuerst kommt, hat den besten Platz. Die anderen müssen durch Lücken in der Menge gucken. Kinder werden fairerweise nach vorne durchgelassen. Die imposante Show ist relativ schnell vorbei und wir treten den Rückweg an. Denn aufgrund des morgigen Ausflugs erwartet uns heute Nacht etwas weniger Schlaf als sonst.
Tagesausflug Märchenhaftes Nessebar
(Erwachsene 47 Euro, Kind 30 Euro)
Da das UNESCO Weltkulturerbe Nessebar etwas weiter von uns entfernt ist, handelt es sich bei unserem heutigen Reiseziel um einen Tagesausflug. Zum frühstücken im Hotel bleibt keine Zeit, dafür durften wir uns am Abend zuvor Lunchboxen füllen.
Pünktlich um 08:00 holt uns der Bus ab. Reiseleiter ist der gleiche wie bei unserem Ausflug nach Baltschik. Die Reisezeit nach Nessebar wurde im Vorfeld mit zwei bis zweieinhalb Stunden angegeben. Je nach Verkehr. Allerdings wird diese Zeit ab dem Moment gezählt, ab dem der letzte Passagier bei seinem Hotel abgeholt wurde. Und so sitzen wir insgesamt über vier Stunden im Bus, bis wir in Nessebar ankommen.
Die Fahrt führt unter anderem quer durch Varna. Dabei stellen wir fest, dass dieser Ort ebenfalls schöne Ecken hat, die man bei anderer Gelegenheit einmal erkunden sollte.
Aufgrund des hohen Verkehrs (es ist Freitag) erreichen wir den Parkplatz später, als vom Reiseleiter vorgesehen. Ein entsprechendes Tempo legt er bei der Führung vor. Flotten Schrittes geht es über die holprigen Pflastersteinwege von Kirche zu Kirche. Die an der Führung teilnehmenden Kinder sind gelangweilt und fangen an zu knatschen. Die Gebäude sind wirklich eindrucksvoll und die Vorträge wären vielleicht sogar ebenfalls interessant. Aber in diesem Tempo macht das tatsächlich keinen Spaß. Da stimme ich mit den Kindern überein. Nach der Führung geht es ins Restaurant zum Essen. Danach ist die Stimmung wieder gut. Nach einer kurzen Orientierung erkunden wir die kleinen Gässchen. Bei den Läden handelt es sich meist um immer wieder das Gleiche. Stofftiere, Spielzeug und jede Menge Krust für Kinder. Wir finden sogar einen Laden, der Waffen verkauft. Es gibt jede Menge Messer und sogar Totschläger, von denen ich mir nicht sicher bin, ob diese in Deutschland legal verkauft werden dürften.
An einem Stand gibt es echte Papageien, mit denen man sich fotografieren lassen kann. 10 Euro pro Foto. Die Kinder wollen und bekommen die Vögel auf den Arm gesetzt. Danach wird mehrfach fotografiert und wir dürfen eines auswählen. Das Ergebnis wird vor Ort auf Fotopapier ausgedruckt und kann gleich mitgenommen werden. Die Bilder sind sehr schön geworden und haben sich als Erinnerung auf jeden Fall gelohnt.
Sehr zu meiner Freude entdecke ich einen Stand mit Heavy Metal T-Shirts. Die Auswahl ist bombastisch. 15 Euro das Stück. Natürlich handelt es hier um kein offizielles Merchandise, aber das Stöbern macht trotzdem Spaß. Die Rückfahrt dauert glücklicherweise nicht so lange wie die Hinfahrt. Vor allem, da wir alle einen Teil davon verschlafen. So sind wir rechtzeitig zum Abendessen und anschließender Kids Disco im Gergana Beach.
Vamos a la Playa
Ein stärkerer Wind sorgt von Anfang des Tages an für einen herrlichen Wellengang. Zum Ansehen. Die rote Flagge ist dauerhaft gehisst. Als der Wind die Wolken vertreibt, kommt die Sonne raus. Nun haben die Rettungsschwimmer ordentlich was zu tun. Die Wellen haben noch immer die gleiche Intensität. Nur dass jetzt viele Leute trotz roter Fahne ins Meer springen. Somit wird die Trillerpfeife der Rettungsschwimmer zu einem dauerhaften Geräusch am Strand.
Also beschränken wir uns heute darauf, die Füße ins Wasser zu stecken und einen Damm zu bauen. Von diesem bleibt allerdings bereits nach kurzer Zeit nichts mehr übrig.
Nach der abendlichen Kids Disco steht das Wort »Superman« auf dem Programm. Hier suchen die Animateure Freiwillige aus dem Publikum, die in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten müssen. Der Abend wird unterhaltsam.
Tschu Tschu Darara
Da der Tochter über Nacht schlecht wurde und kaum geschlafen hat, kommt es zu einer spontanen Planänderung. Heute keinen Strand, die Fahne ist ohnehin immer noch rot.
Stattdessen entscheiden wir uns für eine Fahrt durch Albena mit dem Zügchen. Für fünf Euro pro Person rollen wir knapp eine Stunde lang durch Albena. Bei dem Tempo bleibt genug Zeit, um sich alles anzusehen und mit der Gegend vertraut zu machen.
Abends teilen wir uns auf. Während Frau und Tochter zur Kinder Disco aufbrechen, mache ich mich mit meinem Sohn auf zur Ganvie Beach Club. Um 20:30 geht es los. Ein Team aus zwei DJs haut den etwa eintausend anwesenden Leuten fette Tanzbeats um die Ohren. Leider schaffen sie es immer wieder, in die Songs reinzuquatschen. Eine Stunde später betritt Dara die Bühne. Schreiende Kinder und kreischende Teenies bei Konzerten hatte ich selbst bisher noch nicht erlebt. Aber das ändert sich heute Abend. Die Sängerin ist durch den Sieg beim Eurovision Song Contest 2026 zu so etwas wie einer Volksheldin geworden. Die Performance ist sehr solide und dauert 45 Minuten. Dara holt Fans auf die Bühne und spricht viel mit dem Publikum. Da ich kein bulgarisch kann, verstehe ich aber kein Wort. Höhepunkt ist natürlich der Abschluss-Song Bangaranga, der hermetisch von den Fans gefeiert wird.
Nach der Show gehen mein Sohn und ich zum Hotel zurück. Wir sind uns beide einig, dass es die Sache wert war.
Born to be wild
Es geht kaum ein Lüftchen. Trotzdem sind die Wellen hoch und die Fahne rot.
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad wechselt die Fahne auf Gelb. Ein Kondensstreifen, der mein Sohn ist, stürzt sich in die Fluten, ich hinterher. Bei bester Wassertemperatur toben wir uns so richtig aus. Später versuchen wir uns wieder an einem Damm, den wir dieses Mal in weiser Voraussicht etwas höher anlegen. Abends gibt es nach der Kinderdisco wieder eine Tanzvorführung. Dieses Mal zu Rockmusik. »Born to be wild« nennt sich die Show, bei der vier hübsche Mädels zu Musik von AC/DC, Guns n Roses, Janet Jackson und Aerosmith tanzen.
Es wird schaumig
Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Basar von Albena. Direkt von der Strandpromenade aus zu erreichen und komplett überdacht. In verschiedenen Läden gibt es Klamotten, Souvenirs, Badesachen, Spielzeug und jede Menge anderen Krust. Nur macht hier das Durchschlendern tatsächlich Spaß. Allerdings laufen einem die Verkäufer schon recht penetrant hinterher und lassen nicht locker, bis man sich aus dem entsprechenden Laden herausgearbeitet hat. Fanartikel gibt es hauptsächlich von Fußballern oder Figuren aus Kinderserien. Natürlich keine Originale, dafür aber preislich sehr erschwinglich. Neben den ganzen Fanartikeln von Fußballern und Automarken entdeckt mein Sohn eine Tasse mit einem Foto von Adolf Hitler und entsprechender Symbolik. Man fragt sich echt, mit welchen Absichten hier manche Leute Urlaub machen.
Etwas versteckt befindet sich der Eingang zu einem Nachtclub, geöffnet von 22 bis 5 Uhr.
Nach dem Hin- und Rückweg verbringen wir ein paar faule Stunden am Strand.
Abends nach der Kinderdisco hat das Gergana Beach Hotel noch ein weiteres Event. Eine Schaumparty. Während Tanzbeats aus den Boxen dröhnen, schleudert eine Maschine Schaum über die Köpfe der tanzenden Menge. Hier bekommt der Begriff »Feuchtfröhlich« eine völlig neue Bedeutung. Sohn und Tochter sind voll mit im Geschehen dabei und haben ganz offensichtlich Spaß. So geht es auch den anderen Kindern und Erwachsenen, die bei diesem schaumigen Event so richtig abfeiern. Der Abschluss Song ist, wie könnte es anders sein, »The Power of Albena«. Nach ca einer halben Stunde ist alles vorbei. Die Kinder sind ausgepowert, glücklich und dankbar für die mitgebrachten Handtücher. Ein würdiger Abschluss für unseren Urlaub.
Letzter Tag
Heute ist der letzte Tag. Der Online-Check-in für den Flug funktioniert reibungslos. Was daran liegt, dass ich mir den Vorgang gemerkt habe. Eigentlich hatte ich für genau diesem Zweck von Schauinsland einen QR-CODE aufs Zimmer bekommen. Aber nach Aufrufen der entsprechenden Seite wird erstmal nach einem Kundenkonto gefragt. Also bleibe ich lieber bei der bewährten Methode.
Die Dame an der Rezeption kann mir anhand meiner Zimmernummer sofort sagen, wann morgen unser Bus zum Flughafen fährt. Dieselbe Information erreicht mich später auch per Mail von Check24. Ich fühle mich gut vorbereitet.
Beim Frühstück verteilt die Tochter Geschenke an ihre Lieblingsbedienungen. Und bekommt doch tatsächlich ebenfalls Geschenkchen. Die ganze Knuddelei und das viele Anlächeln der letzten 14 Tage war also nicht gespielt, sondern völlig echt. Das gibt dem Ganzen nochmal eine persönlichere Note.
Am nächsten Morgen geht es für uns früh los. Zu früh zum frühstücken. An der Rezeption warten beim Check out Lunchpakete auf uns.
Der Flughafen in Varna ist um einiges kleiner als der in Frankfurt. Entsprechend schnell können wir die Koffer aufgeben und durch die Handgepäckkontrolle kommen. Der Flieger ist schneller als erwartet, so dass wir bereits kurz nach elf in Frankfurt landen.
Als Fazit bleibt, dass wir einen sehr schönen Urlaub in einem tollen Land und in einem super Hotel hatten. Die nächste Reise wird auf jeden Fall wieder über Check24 gebucht. Generell fühle ich mich bei Schauinsland ebenfalls gut aufgehoben. Abgesehen von vielen netten Erinnerungen ist der seit dem Urlaub anhaltende Ohrwurm geblieben: This is the Power of Albena …